Gesagt ist Gesagt (Aristeides und Dionysios) – Anekdote

Ein gewisser Aristeides hatte sich geweigert, dem Tyrannen Dionysios I. eine seiner Töchter zur Frau zu geben, da er, wie er sagte, seine Kinder lieber tot als an der Seite eines Tyrannen sehen wollte.
Daraufhin ließ Dionysios die Kinder umbringen und Aristeides fragen, ob er jetzt immer noch derselben Ansicht sei wie früher.
»Was geschehen ist, bereitet mir Schmerz«, erwiderte Aristeides beherrscht, »aber was ich gesagt habe, keine Reue.«

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Info 26.09.2017 - 00:16
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