Geige (Albert Einstein) – Anekdote

Eines Tages beschloss Albert Einstein, der große Physiker, sein lange vernachlässigtes Geigenspiel wieder aufzunehmen. Er bat seinen alten Freund Carl Flesch, ihm Stunden zu geben und mit ihm Duo zu spielen. Flesch war gern dazu bereit, doch als er mit dem Unterricht begann, musste er feststellen, dass Einstein in Theorie und Praxis kaum die Anfangsgründe beherrschte. Sein Fingersatz war kindlich, seine Bogenführung nachlässig, und in Bezug auf das Takthalten war Einstein einfach hoffnungslos. Sie übten eine Mozartsonate, und Flesch zählte laut: »Eins-zwei-drei, eins-zwei-drei, eins-zwei-drei!« Doch dann hielt er plötzlich, nach Atem ringend, inne und sagte verzweifelt: »Nein, Professor, nein! Nein! Wissen Sie, was Ihnen fehlt? Sie können nicht bis drei zählen!«
Der große Mathematiker und Nobelpreisträger schaute ihn nur dumm an, machte nachdenklich »Hm, hm« und gestand dann schuldbewusst: »Sie können recht haben, Flesch, ich seh’ das ein! Also: eins-zwei-drei, eins-zwei-drei …«
Dennoch war Einstein schrecklich stolz auf sein Können als Geiger. Und so spielte er also eines Abends einige Stücke in einem Berliner Salon. Der Dramatiker Ferenc Molnár saß in der ersten Reihe, und jedesmal, wenn Einstein danebengeigte, brach er in ein heftiges Gelächter aus. Einstein unterbrach gelassen sein Konzert. »Warum lachen Sie eigentlich, Molnár?« fragte er. »Haben Sie mich schon einmal lachen sehen, wenn ich in einem von Ihren Lustspielen gesessen habe?«

Forum (Kommentare)RU 21.06.2017 um 01:57:03 Uhr.
Schwachsinn: E war PHYSIKER - kein Mathematiker !!!