Grünlilie – Chlorophytum

Bei der bescheidenen, so völlig anspruchslosen und recht hübschen Grünlilie fingen die meisten Zimmerpflanzenfreuden an; weil man sich auf sie unbedingt verlassen kann und weil sie selbst in dunklen, zugigen, warmen oder kalten Ecken noch wächst, gebührt ihr eigentlich ein großer Orden am Bande. Aber den braucht sie ja nicht, weil sie viel anmutigere »Bändchen« trägt, nämlich die vielen Ausläufer an den herabhängenden Stielen, die ihr sogar den Namen »Brautschleppe« einbrachten. Von den jungen Pflanzen sollte man soviel wie nur möglich an der »Mutter« lassen. ChlorophytumChlorophytum comosum – Pictum Trotz ihrer sprichwörtlichen Anspruchslosigkeit sollte man Grünlilien nicht hungern lassen, sondern sie ab und zu in frische Erde umtopfen. Wird regelmäßig gedüngt, so werden die Blätter breiter, besser ausgefärbt und die Ausläuferbildung noch stärker. Die Vermehrung ist denkbar einfach. Sie wird am besten durch Abschneiden der Ausläufer vorgenommen. Das geht dann sehr schnell.

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Info 22.11.2017 17:31
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