Kroton – Codiaeum

Unübertroffen in der an Blattschönheiten gewiss nicht armen Zimmerpflanzenwelt ist die Farbenpracht der Krotonblätter. Kein Maler könnte auf seiner Palette diese herrlichen, oft ineinander überlaufenden, leuchtenden, gelben, roten, grünen, weißen oder braunen Farbtöne mischen. Hier ist der Natur zu unserer Freude ein ganz großer Wurf gelungen. CodiaeumCodiaeum variegatum – Hollufianum Diese Pflanzenkostbarkeit stellt natürlich ganz bestimmte Wünsche, die man unbedingt erfüllen sollte. Früher wuchs der Kroton nur in zweiseitig verglasten Blumenfenstern. Aber neue Sorten wurden gezüchtet, deren Widerstandsfähigkeit gegen trockene Zimmerluft beachtlich ist. Immerhin verlangen die Kroton hohe Temperaturen, die auch in der winterlichen Ruhezeit (Oktober bis Februar) nicht unter 18°C absinken sollten. Diese Ruhepause – weniger gießen und nicht mehr düngen – muss unbedingt gewährt werden, einmal, damit die Pflanze sich kräftigt und zum anderen, um keine Blattbildung im Winter aufkommen zu lassen: diese Blätter nämlich sind sonst immer farblos und unansehnlich. Regelmäßiges Gießen, oftmaliges Abspritzen der Blätter und vierzehntägliches Düngen von April bis August verhilft dem Kroton zu einem pflanzenwürdigen Dasein. Die Vermehrung des Kroton ist etwas schwierig, und gelingt eigentlich nur im Kleingewächshaus bei Temperaturen um 20-25°C und eine Bodenwärme, die noch höher liegen soll. Wir machen daheim diese Anzuchtbedingungen nach, indem wir die Stecklinge zu mehreren in einen Topf stecken, diesen mit einer Folienhaube überziehen und ihn auf die Heizung stellen.

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Info 22.11.2017 17:38
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