Keulenlilie – Cordyline

Die Cordylinen sehen den Drazänen zum Verwechseln ähnlich, und nur Spezialisten gelingt es, die Vertreter dieser beiden blattschönen Pflanzengattungen auseinanderzuhalten. Nur durch einen Blick auf die Wurzeln erhält man Aufschluss über die Gattungszugehörigkeit: Cordylinenwurzeln sind weiß und Drazänenwurzeln gelb gefärbt. CordylineCordyline fruticosa (syn. C. terminalis) Die Cordylinen haben in der letzten Zeit einen großen Sprung nach vorn getan. Immer neue Namenssorten entstehen, die sich in der Farbenpracht ihrer roten, braunroten, rosa oder gelblichweißen Blätter dauernd zu übertreffen suchen. Sie stammen von der grünblättrigen Cordyline fruticosa ab, die, zusammen mit anderen Arten in dieser Schönheitskonkurrenz überrundet wurde. Sie alle sind auffallend schöne und pflegewürdige Blattpflanzen mit durchaus erfüllbaren Ansprüchen. Die buntblättrigen Arten brauchen für die Färbung ihrer Blätter viel Licht, also sorgen wir für einen hellen Platz am Fenster. Für das Wohlbefinden dieser farbenprächtigen Blattpflanzen ist auch genügend Wärme notwendig; die untere Temperaturgrenze liegt bei 18°C. Im Sommer erhalten sie vierzehntäglich einen tüchtigen Schuss Volldünger und zu allen Jahreszeiten ausreichend Wasser. – Vermehrung: bei C. australis und C. indivisa durch Samen, bei C. fruticosa durch Triebstecklinge.