Sicheldickblatt – Crassula falcata

Die weißgrauen, sichelförmigen, fleischigen Blätter dieser Sukkulente sind allein schon der Bewunderung wert. Wenn sich jedoch im Frühjahr oder Sommer die mächtige, scharlachrote Blütendolde entwickelt, ist man überrascht von der Schönheit dieser noch dazu anspruchslosen Pflanze. Crassula falcataCrassula falcata Wie die meisten Sukkulenten erhält auch das Sicheldickblatt in den Wintermonaten wenig Wasser und übersteht diese »kritische« Zeit am besten an einem recht hellen, sonnigen Platz am Fenster in einem Zimmer mit Temperaturen, die 12°C nicht überschreiten. Im Frühjahr sorge man für frische Luft und reichlichere Wassergaben. Im Sommer steht diese Sukkulente gern im Garten oder auf dem Balkon, wo die Sonnenstrahlen sie von allen Seiten erreichen können. Sie erhebt jedoch niemals Anspruch auf diese Sommerfrische, sondern blüht und wächst genauso freudig am Blumenfenster. – Vermehrung durch Triebstecklinge. Als ausgesprochenes Schwergewicht kann sich das Sicheldickblatt zur Blütezeit nur durch die Unterstützung eines Stabes aus Holz oder Bambus auf seinen Wurzelbeinen halten. Das wird um so notwendiger, weil es ja immer in einem kleinen Blumengefäß stehen soll. Wachsen die Wurzeln oben und unten aus dem Topf heraus, dann wird in sandige Erde oder in eine Kakteen-Spezialerde umgetopft. Der verwendete Topf sollte höchstens eine Nummer größer sein, sonst wartet man vergeblich auf die nächste Blüte. Auch besteht die Gefahr, dass zuviel gegossen wird.

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Info 18.11.2017 13:08
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