Lachenalie – Lachenalia

Wenig Pflegemühe bereitet die Lachenalie dem Blumenfreund und dankt ihm die Erfüllung ihrer kleinen Wünsche durch ein alljährliches wiederkehrendes Blühen. Dieses genügsame Zwiebelgewächs mit seinen hübschen, langen Blütenschäften, an denen viele kleine buntgefleckte Blütchen hängen, und den länglichen, grünen Blättern, gehört zu den »vergessenen« Zimmerpflanzen im Sortiment der Blumengeschäfte. LachenalieLachenalia-Aloides-Hybride – Aurea Sie blühen von Februar bis März, manchmal sogar schon im Dezember-Januar, stehen gern kühl und hell und begeben sich nach der Blüte sofort zur Ruhe. Wenn die Blätter (zwei je Zwiebel) anfangen zu welken, wird weniger gegossen, sodass die Blätter völlig eintrocknen. Erst im August beginnt der neue Lebensrhythmus; die Lachenalia-Zwiebeln werden zu mehreren in Töpfe oder besser flache Schalen in eine sandige Erde oder Beutelerde gelegt und nur etwa 2 cm dick mit dieser Erde zugedeckt. Diese frisch zubereiteten »Lachenalien-Behausungen« erhalten dann einen sonnigen Platz im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon. Gegossen wird nach der Stärke des Blattwachstums: erst wenig, später mehr. Wenn im Herbst dann die ersten Fröste gemeldet werden, beziehen die Lachenalien ihre Winterquartiere an hellen, sonnigen Fenstern ungeheizter Räume. Bald zeigen sich zwischen den beiden Blättern die ersten Blütenstiele. Dann in wärmere Räume und an helle, sonnige Plätze stellen. – Vermehrung durch Seitenzwiebeln.

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Info 18.12.2017 00:24
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