Medinille – Medinilla magnifica

Für die Freunde kostbarer, exotischer Blütenpflanzen ist die Medinilla unbestrittener Mittelpunkt des Blumenfensters. Große, rosarot gefärbte Blütenstände, von fast einem halben Meter Länge hängen wie Trauben in einem dichten Geflecht grüner, leichtgewellter Blätter. Bei uns zu Hause wollen die Medinillen ein wenig von ihrer Heimat spüren und umhegt und umsorgt werden. Auf ihrem Wunschzettel lesen wir, dass die schöne Inderin einen zwar hellen, immer aber halbschattigen Platz im Zimmer liebt und nur bei Temperaturen von 18°C an aufwärts sich zur dauerhaften, regelmäßig blühenden Schönheit entwickeln kann. MedinillaMedinilla magnifica Wer über ein geschlossenes Blumenfenster verfügt, wird immer sorglos mit der Medinilla leben. Am Fensterbrett des Normalverbrauchers jedoch muss man sich um eine hohe Luftfeuchtigkeit schon einige Gedanken machen; ein ständiges Abspritzen oder Besprühen der Blätter an warmen Tagen im Sommer (ohne dabei die Blüten zu benetzen) ist zur Erhaltung des Medinilla-Lebens eine unabdingbare Notwendigkeit. Auch mit dem Gießwasser sollte nicht allzu sparsam umgegangen werden, da die großen Blätter des prächtigen Fremdlings viel Feuchtigkeit verdunsten. Und damit sie nicht zu hungern braucht, düngen wir von März bis Juli in regelmäßigen, wöchentlichen Abständen. Wenn die wurzelstarke Medinilla aus dem Topf herausgewachsen ist, wird Ende März bis Anfang April in ein großes Gefäß umgetopft und damit ein Rückschnitt langer Triebe verbunden. Medinillen können öfter umgetopft werden, als die meisten anderen Zimmerpflanzen, die gern jahrelang im selben Blumentopf bleiben sollten.

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Info 21.02.2018 18:31
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