Fensterblatt – Monstera

Das Fensterblatt gehört dank seiner Widerstandsfähigkeit gegen die Unbilden des Zimmerpflanzendaseins, seiner imponierenden Größe, seinen geschlitzten Blättern zum vielbewunderten Blattpflanzen-Mittelpunkt fast jedes Blumenliebhabers. Die Monstera, wie ihr botanischer Name lautet, wird oft als Philodendron bezeichnet, einer Gattung, mit der sie zwar nahe verwandt, aber doch durch einige äußerliche und blütenbiologische Unterschiede getrennt ist. MonsteraFensterblatt Dank seiner geringen Lichtansprüche wächst das Fensterblatt selbst in dunklen Zimmerecken. Ja, es ist sogar ausgesprochen lichtscheu und zeigt seine Abneigung gegen allzu große Helligkeit durch braune Flecken oder durch eine hellgrüne Verfärbung der Blätter. Für eine gute Ernährung muss ebenfalls gesorgt werden: von Mai bis August erhält ein »erwachsenes« Fensterblatt jede Woche einmal in den vorgefeuchteten Topf einen Schuss Düngelösung. In dieser Zeit wird auch reichlich gegossen, während es in den Wintermonaten ruhiger zugeht; die Nährstoffzufuhr hört dann auf, und die Wasserrationen werden kleiner und der Zimmertemperatur angepasst. Dankbar ist das Fensterblatt für ein Abspritzen seiner Blätter, vor allem, wenn die Pflanze in einem warmen Zimmer steht. – Vermehrung durch Triebenden mit Luftwurzeln.