Topfrose – Rosa

Lange bevor die Rosen in Gärten und Parken den Zauber und die Pracht ihrer duftenden und leuchtenden Blüten entfalten, erfreuen den Rosenfreund schon Topfrosen mit einer Fülle zarter Blütchen. Die Topfrosen-Liebhaberei war schon ein beliebtes Steckenpferd unserer Väter und Großväter, denen die Rosen im Garten einfach nicht genügten und deshalb die »Königin der Blumen« auf die Balkone und selbst in die gute Stube holten. Zuerst waren es die alten Remontantrosen, und wenig später kamen dann die Zwergrosen hinzu, allen voran die Stammmutter dieser Liliputaner, Rosa roulettii; die heute Rosa chinensis Minima heißt. Und sie bekam nun viele hübsche Kinder mit gefüllten gelben, karminroten, rosafarbenen oder gelben Blüten, die Fachleute und Gärtner Zwergbengalrosen nennen. TopfroseTopfrose Alle diese Busch-, Kuss- oder Zwergrosen lieben einen hellen bis sonnigen Platz am Zimmerfenster, auf dem Balkon oder der Terrasse, bescheiden sich mit normalen Wassergaben, nehmen ein Zuviel an Feuchtigkeit niemals, ein Zuwenig schon eher übel und bedanken sich herzlich für vierzehntägliche Dunggüsse von März bis August. Nach dem monatelangen unermüdlichen Blühen schneide man die abgeblühten Blütenstände – aber nur diese – ab und gewähre den fleißigen Röschen die wohlverdiente Winterruhe. Dazu erhalten sie einen Platz in einem kühlen, aber frostfreien Raum und nur ganz wenig Wasser, damit sie sich wirklich erholen können. Hier fallen die Blätter ab. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang. Erst im Februar werden sie mit steigenden Temperaturen auf das neue Blütenjahr vorbereitet. – Vermehrung durch nicht zu weiche Stecklinge im Frühjahr oder Herbst, die eine Temperatur um 18°C brauchen.

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Info 22.11.2017 14:02
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