Bogenhanf – Sansevieria

Zimmerpflanzen, die wenig Ansprüche stellen, keine »Spezialbehandlung« verlangen und selbst ungünstige Umweltbedingungen gelassen hinnehmen und trotzdem prächtig wachsen und sogar blühen, erfreuen sich natürlich besonderer Wertschätzung. Ganz vorn in der Gunst der Blumenfreunde steht die Sansevierie, deren Anspruchslosigkeit genauso berühmt ist wie ihre aufstrebenden dunkelgrünen und quergezeichneten Blätter. Sansevieria trifasciataLaurentii – Sansevieria trifasciata Diese fleischigen Blätter weisen sie als Steppenpflanzen aus, die, wie Kakteen und andere Sukkulenten, Trockenzeiten überstehen können. Deshalb ist beim Gießen höchste Sparsamkeit angebracht; im Winter sind nur die Blätter abzuspritzen oder mit einem feuchten Lappen abzuwischen. In den übrigen Jahreszeiten erhalten sie dreimal weniger Wasser als beispielsweise ein ausgewachsener Philodendron. Wenn die Sansevierien auch an lichtunbegünstigten Plätzen wachsen, so stehen sie doch gern im vollen Licht; hier werden die Blätter breiter und färben sich schöner. Sie wachsen am besten in Kakteenerde. In flachen Schalen kommen die aufrecht wachsenden Sansevierien besonders gut zur Geltung. Die sonst starren und steifen Schwerter lockern und lösen sich voneinander und zeigen sich von einer eleganten Seite. Unsere Sansevierienliebe begründete die dunkelgrüne, mit silberweißen Querstreifen versehene Stammart Sansevieria trifasciata; viel bewundert wird ihre Form Laurentii mit den goldgelben Längsstreifen. Die langsam wachsende Sorte Craigii ist voll gelber und weißer Streifen, die das Blattgrün nur noch ahnen lassen. Die Liliputaner unter den Sansevierien heißen S. t. Hahnii und bilden mit ihren grünen oder goldgelben, breiten Blättern kleine hübsche Rosetten. Völlig aus dem Sansevierienrahmen fällt S. zylindrica, mit kreisrunden, dünnen, grünen »Blättern«.

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Info 18.01.2018 04:54
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