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Aschenblume – Senecio Cruentus Hybriden – Cinerarie

Die Cinerarie steht bei vielen Blumenfreunden in dem Ruf, mit Vorliebe von Läusen heimgesucht zu werden; das aber trifft ganz und gar nicht zu. Es wäre schade, nur wegen eines Gerüchts auf diese farbenprächtige Blütenpflanze zu verzichten. Was man nämlich für wenig Geld bekommt, ist ein Meer von weißen, blauen, rosa, roten oder bunten Blüten, hinter denen sich die großen grünen und wenig ansehnlichen Blätter schamhaft verstecken. CinerarieCinerarie, Aschenblume 4-6 Wochen dauert dieser herrliche Blütenflor im Zimmer an, wenn wir für die Cinerarie ein kühles, sonnenabgewandtes Plätzchen bereithalten. Selbst an einem nicht zu warmen Standort entwickelt sie einen großen Durst, hervorgerufen durch die Vielzahl von Blütenblättchen und großer grüner Blätter, die alle viel Wasser verdunsten. Deshalb darf die Cinerarie auch in den Untersetzer gegossen werden; ihre Wurzeln sind so widerstandsfähig, dass sie selbst durch dauernde Fußbäder keinen Schaden nehmen. Wer aber den Cinerarien etwas Gutes tun will, der fülle in einen 2-3 Nummern größeren Übertopf eine 2 cm hohe Kiesschicht und stelle die Cinerarie darauf; diese Kiesschicht nun wird immer »unter Wasser« gehalten. Wird die Cinerarie auf diese Weise gepflegt und umhegt, dann kann man vergeblich nach Läusen suchen, die sich nur dann einstellen, wenn sie unter allzu warmen, sonnigen und wasserarmen Bedingungen leben muss. Da Wiederbelebungsversuche, also ein Weiterleben nach der Blüte nicht erfolgreich verlaufen, kann man es wagen, mit diesen farbschönen Pflanzen auch dunklere Zimmerecken mit buntem Blütenleben zu erfüllen. Blätter und Blüten leiden hier nicht. Da sich eine Weiterpflege nicht lohnt, werden die Cinerarien von manchen Blumenfreunden abgelehnt. Das ist schade. – Vermehrung durch Aussaat oder durch Stecklinge, die man von der abgeblühten Pflanze gewinnt.

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