Fisch: Schnitzel, Fischsteak, Fischkotelett, Braten und Grillen

Ob tiefgekühlt oder Frisch-Fisch hat eine kurze Garzeit und ist zum Kurzbraten außerordentlich gut geeignet. Man kann ihn backen, braten oder grillen. Wer es kalorienärmer wünscht, gart ihn in der Alu- oder in der Bratfolie. Das 3-S-System
Fisch muss vorbereitet werden. Dazu gehören die 3 S: säubern, säuern und salzen. Fisch, der als Tiefkühlware oder küchenfertig im Fachhandel angeboten wird, braucht nicht mehr gesäubert zu werden. Frischgefangener Fisch dagegen wird ausgenommen und eventuell geschuppt, anschließend unterm fließenden kalten Wasser gut gewaschen und mit Haushaltspapier trockengetupft. Da ausgenommener Fisch auslaugt, sollte man ihn nicht lange im Wasser liegen lassen.
Damit das Fischfleisch fester und weißer wird, das Aroma kräftiger und der Geruch gebunden, wird Fisch gesäuert. Dazu beträufelt man ihn innen und außen reichlich mit Zitronensaft oder Essig, deckt ihn mit Küchenpapier ab und lässt ihn 15 bis 20 Minuten ziehen. Unmittelbar vor dem Garen folgt das dritte S: das Salzen. Dies sollte sparsam geschehen, denn Salz entzieht dem Fisch Bindegewebswasser und das Fleisch wird leicht trocken. Fischfilets – Fleisch ohne Haut und Gräten
Zum Filetieren legt man den Fisch flach auf ein Küchenbrett (Holzbretter vorher mit Essigwasser abreiben, damit der Fischsaft nicht so eindrinfisch (z. B. Scholle oder Seezunge) wird nun zunächst die Haut entfernt. Dazu den Fisch am unteren Ende (Schwanzende) festhalten, die Haut etwas einschneiden und mit der Hand kräftig zum Kopf hin abziehen. Zum Filetieren zunächst mit einem scharfen, biegsamen Messer das Fleisch an der Mittelgräte entlang einschneiden; dann das Messer flach von der Mitte nach rechts oder links zu den Seitenflossen hin an den Gräten entlangführen und so das erste Filet ablösen. Gegengleich das zweite Filet herausschneiden. Den Fisch umdrehen und zwei weitere Filets abtrennen.
Beim Filetieren von Rundfischen wie die Forelle z. B. entstehen nur zwei Filets. Hier schneidet man zunächst am Rückgrat entlang tief ein, trennt dann das obere Filet unter den Kiemen vom Kopf ab und führt zum Auflösen das Messer an der Mittelgräte entlang bis zum Schwanzende. Anschließend die Mittelgräte vom unteren Filet abheben. Die ausgelösten Filets flach auf das Brett legen und mit dem Messer dünn die Haut abtrennen. Haut von Fisch abtrennen Fisch in Scheiben
Das dicke Schwanzstück eines Fisches wie z. B. vom Hecht, Seeteufel oder Kabeljau muss zum Zubereiten meistens tranchiert, das heißt in Scheiben geschnitten werden. Dazu braucht man in erster Linie ein kräftiges Messer und eventuell zum Durchtrennen der Mittelgräte ein Küchenbeil.
Zum Tranchieren hält man das Schwanzstück mit einer Hand fest und schneidet mit der anderen etwa 2 cm dicke Scheiben ab. Sehr große Fische werden zuerst der Länge nach durchgeschnitten, bevor man sie quer in Scheiben schneidet. Fisch in Scheiben schneiden Tipps zum Braten
Verwenden Sie zum Braten eine Pfanne mit schwerem Boden, der die Hitze gleichmäßig aufnimmt und speichert.
Geben Sie genügend Fett in die Pfanne und lassen sie es gut heiß werden; so schließt sich die Außenschicht des Fisches schnell, er nimmt nicht so viel Fett auf und wird schön knusprig.
Das Fett sollte wasserfrei sein und sich auf 180 bis 190 Grad erhitzen lassen. Tupfen Sie den Fisch gut trocken und lassen Sie ihn von vorn in die Pfanne gleiten. So schützen Sie sich vor gefährlichen Fettspritzern. So wird Fisch gegrillt
Man kann ganz kleine oder mittelgroße Fische grillen wie Sprotten, Makrele oder Heringe oder aber Fisch-Koteletts und Steaks von Thunfisch, Heilbutt oder Heringshai. Fischfilets grillt man am besten in speziellen Grillschalen oder auf extrastarker Alufolie.
Damit der Fisch nicht kleben bleibt, wird alles gut eingeölt: der Grillkorb oder der Rost und vor allem der Fisch. Diesen bestreicht man am besten einmal mit Öl, lässt ihn gut durchziehen und ölt ihn noch einmal ein, bevor man ihn auf den Grill legt. Fisch trocknet beim Grillen leicht aus und wird faserig; darum am besten während des Grillens ständig wenden. Er braucht zunächst auf beiden Seiten zum Anbraten starke Hitze, später zum Weitergaren sollte die Hitze schwächer sein. Rezepte Blauleng-Fischkoteletts mit Meerrettichsahne
Den Fisch unter kaltem Wasser säubern und mit Küchenpapier trockentupfen. Mit Zitronensaft beträufeln und mit Salz ringsum bestreuen. Mehl auf einen Teller sieben und den Fisch von beiden Seiten darin wenden.
Die Apfel waschen, trockentupfen und das Kerngehäuse ausstechen. Das Obst in dicke Scheiben schneiden.
Das Öl in einer Pfanne heiß werden lassen und die Fischkoteletts von beiden Seiten etwa 10 Minuten braten, bis sie goldbraun sind. Das Fett abgießen und die Fischkoteletts noch ca. 2 Minuten in der Butter nachbraten. Aus der Pfanne nehmen und warmstellen.
Die Apfelscheiben in das Bratfett geben und darin von beiden Seiten ebenfalls goldgelb braten.
In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen und den geriebenen Meerrettich unterrühren. Mit Salz abschmecken.
Vorgewärmte Teller bereitstellen und die gebratenen Fischkoteletts darauf anrichten. Die Apfelscheiben darauf legen, mit Bratfett übergießen. Die Meerrettichsahne in einem getrennten Schälchen dazureichen.
Als Beilage empfehlen wir Folienkartoffeln, die Sie im Backofen zubereiten können. Anmerkung
Häufiger als der »Blauleng« findet man bei uns den »normalen Lengfisch« im Handel. Er zeichnet sich durch festes und weißes Fleisch aus. Sollten Sie jedoch keinen Lengfisch erhalten, können Sie auch Kabeljaufisch für dieses Gericht verwenden. Die Zubereitungsweise bleibt die gleiche. Zutaten
4 Blauleng-Fischkoteletts a 200 g
1 TL Zitronensaft
Salz
30 g Mehl
2 Äpfel
100 g Öl
25 g Butter
1/4 l süße Sahne
2 EL frisch geriebener Meerrettich Gebackene Dorschfilets mit Soße Mousseline
Für die Soße Mousseline 8 Pfefferkörner mit einer Gabel zerdrücken, sodass ein feines Mus entsteht. Die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln. Den Wein mit 4 EL Wasser und dem Pfeffermus sowie den Zwiebelwürfeln in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze auf 1/3 der Flüssigkeit reduzieren.
Die 3 Eigelb mit 1 EL Wasser verquirlen. Die reduzierte Flüssigkeit durch ein Haarsieb streichen und zu dem Eigelb geben. Im warmen Wasserbad so lange schlagen, bis die Masse dicklich wird. In der Zwischenzeit die Butter erhitzen und klären. Hierfür können Sie das Fett durch ein Baumwolltuch ablaufen lassen. Abkühlen lassen, bis die Butter handwarm ist. Das flüssige Fett nun langsam unter die geschlagene Eimasse rühren. -Am besten verwenden Sie dazu ein Handrührgerät. Die Sahne steif schlagen und unter die etwas abgekühlte Soße ziehen. Mit Salz und etwas Zitronensaft abschmecken. Zum Schluss die restlichen Pfefferkörner etwas zerdrücken und in die Soße geben.
Das Dorschfilet unter kaltem Wasser abspülen und trockentupfen. Mit Zitronensaft beträufeln und mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer einreiben. Erst in Mehl, dann in den 2 verquirlten Eiern wenden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Filets darin von jeder Seite ca. 5 Minuten goldgelb braten.
Die Soße dazu reichen. Zutaten
10 grüne Pfefferkörner (Glas)
1 kleine Zwiebel
1 EL Weißwein
5 EL Wasser
3 Eigelb
200 g Butter
1/8 l Sahne
Salz
Saft von 1 Zitrone
4 Dorschfilets a 200 g
Weißer Pfeffer
3 EL Mehl
2 Eier
4 EL Öl Pochierte Dorschsteaks mit Petersiliensoße
Die Dorschsteaks unter kaltem Wasser abspülen und mit Haushaltspapier trockentupfen. Für den Fischsud den Wein und das Wasser zusammen mit dem Lorbeerblatt in einen Topf geben. Die Knoblauchzehe schälen, die Zwiebel in Ringe schneiden, den Lauch ebenfalls. Das Gemüse mit den Pfefferkörnern und den Wacholderbeeren dazugeben. Das Ganze zum Kochen bringen und den Sud bis auf 1/2 Liter einkochen lassen.
Die Dorschsteaks hineinlegen und darin etwa 8 Minuten pochieren. Vorsichtig aus dem Sud nehmen und auf einer angewärmten Platte warmstellen.
Die Butter in einem Topf erhitzen und das Mehl darin unter ständigem Rühren hell anschwitzen. Den Fischsud angießen und mit dem Schneebesen kräftig durchschlagen. 2 Minuten kochen lassen. Die Petersilie, den Dill und den Zitronensaft einrühren. Das Eigelb mit der Sahne verquirlen und die Soße legieren. Nicht mehr kochen lassen. Die Petersiliensoße mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Die Krabben abtropfen lassen und in die Soße geben. Die Dorschsteaks noch einmal kurz in die Soße legen und ca. 5 Minuten durchziehen lassen.
Dazu Bratkartoffeln reichen. Zutaten
4 Dorschsteaks a 200 g
1/4 l Weißwein
1/2 l Wasser
1 Lorbeerblatt
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1/2 Stange Lauch
10 weiße Pfefferkörner
5 Wacholderbeeren
2 EL Butter
1 EL Mehl
1/2 l Fischsud
Je 1 EL gehackte Petersilie und Dill
Saft von 1/2 Zitrone
1 Eigelb
1/4 l süße Sahne
1 Prise Salz
Weißer Pfeffer
150 g Krabbenfleisch Gebratene Heringsfilets mit Kräuter-Pilz-Soße
Frische Heringe häuten, die Gräten entfernen und die Fische filetieren. Die Filets unter fließend kaltem Wasser von beiden Seiten abspülen und mit Haushaltspapier trockentupfen.
Für die Soße die Schalotten schälen und kleinhacken. Die Petersilie gründlich waschen, in einem Handtuch trockentupfen und fein wiegen. Die frischen Champignons gut waschen, putzen und in dünne Scheiben schneiden. 20 g der Kräuterbutter in einer Pfanne erhitzen und darin die Schalottenwürfel und die Champignonscheiben anbraten. Mit Fischfond ablöschen, nochmals auf kochen und die Creme fraiche in die Soße rühren. Gehackte Petersilie zugeben und mit Senf, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer pikant abschmecken. Noch etwa 5 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die restliche Kräuterbutter in einer zweiten Pfanne heiß werden lassen und die vorbereiteten Heringsfilets von jeder Seite 4 Minuten braten. Die fertig zubereiteten Fischfilets auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit Soße übergießen. Mit Zitronenscheiben garnieren.
Als Beilage reichen Sie neue Kartoffeln und gemischten Blattsalat mit French-Dressing. Anmerkung
Für den Fischfond dünsten Sie 1/2 Zwiebel in etwas Butter an. Dann geben Sie ein kleingeschnittenes Kräuterbündel und alle Fischabgänge, etwa 500 g, zu und lassen diese unter ständigem Rühren anbraten. 1 l Wasser und 1 Tasse Weißwein angießen, aufwallen lassen und etwa 30 Minuten kochen. Abschäumen und den Fond durch ein Sieb passieren. Zutaten
4 Heringe a 200 g
5 Schalotten
1 Bund Petersilie
150 g frische Champignons
60 g Kräuterbutter
1 Tasse heißer Fischfond
125 g Creme fraiche
1 TL Senf
Salz
Weißer Pfeffer
8 Scheiben Zitrone Seelachs-Doppeldecker mit Ananas
Die Paprikaschoten gründlich waschen, den Stielansatz entfernen, die Schoten halbieren und die Kerne herausnehmen. In dünne Ringe schneiden.
Die Seelachsscheiben unter kaltem Wasser abwaschen und mit Haushaltspapier trockentupfen. Den Zitronensaft darauf träufeln und mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
Die Margarine in einer Pfanne heiß werden lassen und die vorbereiteten Fischfilets darin auf jeder Seite in ca. 6 Minuten gar braten. Aus der Pfanne nehmen und zwischen je zwei Filetscheiben eine Scheibe Tilsiter Käse und 1/2 in Ringe geschnittene Paprikaschote geben. Die Seelachs-Doppeldecker in eine feuerfeste, eingefettete Auflaufform legen. Den Backofen auf 240 Grad vorheizen.
In der Zwischenzeit die Ananas aus der Dose nehmen und gut abtropfen lassen. Im Bratfett kurz von beiden Seiten goldgelb braten. Warmstellen.
Die Auflaufform in den Backofen schieben und die Seelachsfilets darin in 3 Minuten überbacken. Herausnehmen und jeweils mit einer Scheibe gebratener Ananas servieren.
Als Beilage eignet sich Kartoffelpüree, das Sie in kleine Rosetten auf ein eingefettetes Backblech geben und kurz überbacken. Anmerkung
Der Seelachs gehört zu den preiswertesten Fischen. Sein perlgraues, festes Fleisch wird beim Garen hell. Seelachs wird bei uns meist als Filet angeboten.
Gebratener Fisch ist eine Delikatesse! Voraussetzung ist allerdings, dass er richtig zubereitet wird. Dazu gilt es, einige Regeln zu beachten: Stets reichlich Fett verwenden. Der Fisch nimmt nicht alles Fett von außen auf, denn die Außenschicht schließt sich im heißen Fett sehr schnell. Deshalb muss das Fett sehr heiß sein. Den Fisch trocken oder mit einer trockenen Hülle, z. B. Mehl, umgeben ins Fett geben. Beträufeln Sie den Fisch stets vor dem Braten mit Zitronensaft, das mindert den Geruch und macht das Fleisch fester. Zutaten
2 Paprikaschoten, gelb und rot
8 Seelachsscheiben a 100 g
1 Zitrone
1 TL Salz
1/2 TL weißer Pfeffer
2 EL Margarine
4 Scheiben Tilsiter
2 Scheiben Ananas Schollenfilets in Kerbel-Käse-Soße
Die Schollenfilets unter kaltem Wasser abspülen, mit Haushaltspapier trockentupfen. Die Fischfilets mit Zitronensaft beträufeln und mit Salz würzen. Auf eine Platte legen und zugedeckt kaltstellen.
Die Schalotte und den Knoblauch schälen und zerkleinern. Den Kerbel vorsichtig abbrausen und die Stängel mit einer Schere abschneiden. Alles zusammen mit dem Frischkäse in einen Mixer geben und darin pürieren. Etwas Zitronensaft und das Wasser unterrühren. Mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und der Worcestersoße abschmecken.
Die Butter in einer Pfanne sehr heiß werden lassen. Die Fischfilets nochmals trockentupfen und in dem heißen Fett auf jeder Seite 1 Minute braten.
Die Schollenfilets auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit der kalten Kerbel-Käse-Soße servieren.
Dazu reichen Sie in Butter geschwenkte Pellkartoffeln. Anmerkung
In Norddeutschland nennt man die Scholle Feinfisch. Sie schmeckt aber nicht nur gut, sondern ist zudem auch noch sehr gesund, denn ihr Fleisch enthält viel Eiweiß und wenig Fett.
Eine wahre Gaumenfreude beschert uns die Scholle im Frühjahr. Da ist sie zwar noch klein, aber ihr Fleisch ist besonders zart und schmackhaft. Sie ist bekannt unter dem Namen »Maischolle« und eignet sich für zahlreiche Zubereitungsarten.
Eine traditionelle Zubereitungsart ist die Finkenwerder Art. Dazu lassen Sie sich die Schollen von Ihrem Fischhändler abschuppen und ausnehmen. Pro Person rechnet man bei der kleinen Maischolle mit einem Fisch. Den Fisch von innen und außen mit kaltem Wasser abspülen. Mit Haushaltspapier trockentupfen. Ein Ei verquirlen und die Schollen durch die Flüssigkeit ziehen. 100 g Semmelbrösel mit 30 g Salz vermischen und auf einen Teller geben. Die Fische darin rundherum wenden. 80 g geräucherten Speck klein würfeln und in einer Pfanne auslassen. Die Grieben aus der Pfanne nehmen. Die Schollen in dem heißen Speckfett auf jeder Seite 5 Minuten braun braten. Herausnehmen und warmstellen. Die Speckwürfel nochmals in der Pfanne erhitzen und über die gebratene Scholle geben. Zutaten
750 g Schollenfilets
Saft 1 Zitrone
Salz
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
50 g Kerbel
200 g Frischkäse
1/8 l Wasser
Weißer Pfeffer
Worcestersoße
3 EL Butter Ausgebackene Katfischkoteletts mit Soße Tartar
Für die Soße Tartare die gehackten Kapern, Petersilie und Mixed Pickles zusammen mit 1 EL Zitronensaft der geriebenen Zwiebel und Paprikapulver in ein Schälchen geben und mit der Mayonnaise gut verrühren. Kalt stellen.
Den Ausbackteig aus dem gesiebten Mehl, den Eigelben, dem Weißwein, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer und Zucker zusammenrühren. Die Eiweiß steif schlagen und langsam unter den Teig rühren. Zum Schluss 1 TL Öl darunterrühren, damit der Teig geschmeidig und ansehnlich wird.
Die Katfisch-Koteletts unter kaltem Wasser abspülen und mit Haushaltspapier trockentupfen. Dann mit Zitronensaft beträufeln und mit Salz bestreuen. Die Fischkoteletts ganz dünn mit Mehl bestäuben, durch den Ausbackteig ziehen. Das Öl in der Fritteuse auf 180 Grad erhitzen und die Fischkoteletts darin in 10 bis 12 Minuten ausbacken, auf vorgewärmten Tellern anrichten und die Soße Tartare dazu reichen. Als Beilage empfehlen wir Bratkartoffeln und grünen Salat. Anmerkung
Als Variante zur Soße Tartare schlagen wir »Ailloir«, eine Knoblauchmayonnaise, vor.
Für die Zubereitung benötigen Sie 5 Zehen Knoblauch, Salz, 60 g Mayonnaise, 2 hartgekochte Eier, 1 EL Paprikaschoten, Cayennepfeffer und etwas Zitronensaft.
Die Knoblauchzehen schälen und mit dem Salz zu feinem Mus zerdrücken. Mit der Mayonnaise in einer Schüssel anrühren. Die Eier fein hacken, die Paprika ganz fein schneiden. Beides unter die Mayonnaise mischen und mit Cayennepfeffer und Zitronensaft abschmecken. Zutaten
1 EL gehackte Kapern
1 EL gehackte Petersilie
1 EL gehackte Mixed Pickles
2 EL Zitronensaft
1 TL geriebene Zwiebel
1 Msp. Paprikapulver (edel süß)
150 g Mayonnaise
150 g Mehl
2 Eigelb
1/8 l Weißwein
Salz
Weißer Pfeffer
1 Prise Zucker
2 Eiweiß
1 TL Öl
4 Katfisch-Koteletts a 200 g Fischmedaillons mit Soße Tirolienne
Für die Soße Tirolienne die Eigelb mit Weinessig, Salz, Senf und Cayennepfeffer in einer Schüssel verrühren. Die Schüssel ins heiße Wasserbad stellen und die Masse mit dem Schneebesen cremig schlagen. Die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen und nach und nach das Olivenöl unterrühren. Dann das Tomatenmark vorsichtig unterheben. Die Estragonblätter waschen und trockentupfen. Fein hacken. Die Kräuter in die Soße rühren und abschmecken.
Die Heilbuttmedaillons waschen und trockentupfen, salzen und in Mehl wenden. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und den Fisch auf beiden Seiten goldgelb braten.
Mit der Soße Tirolienne servieren. Zutaten
3 Eigelb
1 TL Weinessig
Salz
1 TL Senf
1 Msp. Cayennepfeffer
1/4 l Olivenöl
2 EL Tomatenmark
1/2 Bund Estragon
4 Scheiben Heilbuttfilet
Saft von 1 Zitrone
20 g Mehl
40 g Butter Gegrillte Fisch-Koteletts Büsum
Die Fischkoteletts unter kaltem Wasser abspülen und mit Haushaltspapier trockentupfen. Für die Marinade den Zitronensaft mit dem Gewürzpfeffer und dem Öl mischen. Die Fischkoteletts mit der Ölmasse einpinseln. In eine Schale legen und etwa 30 Minuten an einem kühlen Ort durchziehen lassen.
In der Zwischenzeit den Grill vorheizen. Die Krabben mit dem Eigelb und dem geriebenen Käse in einem Schälchen verrühren.
Die marinierten Fischkoteletts aus der Ölmasse nehmen und abtropfen lassen. Den Fisch auf eine Aluplatte legen und unter den vorgeheizten Grill schieben. Die Koteletts darunter von jeder Seite 8 Minuten grillen, sodass die Oberfläche goldgelb wird. Den Fisch mit Salz bestreuen.
Nun die Krabben-Käse-Masse auf die Fisch-Koteletts streichen und diese noch etwa 2 Minuten grillen. Auf vorgewärmten Tellern anrichten und sofort servieren. Anmerkung
Für dieses Gericht eignen sich ebenso Kabeljau, Rotbarsch und Seelachs. Zutaten
4 Fischkoteletts a 250 g
4 EL Zitronensaft
Gewürzpfeffer
2 EL Öl
100 g Krabben
1 Eigelb
50 g geriebener Käse
Salz Seelachs-Schnitzel Schweizer Art
Die Seelachsschnitzel unter kaltem Wasser abspülen und mit Küchenkrepp trockentupfen. Den Fisch mit Zitronensaft beträufeln und rundherum mit Salz würzen. In Mehl wenden.
40 g Bratfett in einer Pfanne sehr heiß werden lassen und die Fischscheiben darin von jeder Seite etwa 3 Minuten goldgelb backen.
Den Speck in Würfel schneiden. Die Paprikaschote waschen, den Stängelansatz entfernen, halbieren und die Kerne entfernen. In feine Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und ebenfalls in Streifen schneiden. Den Speck zusammen mit dem Gemüse in dem restlichen Fett anschwitzen.
Die gebratenen Fischschnitzel in eine eingefettete Auflaufform legen. Mit dem Gemüse bedecken. Den Käse reiben und über das Gemüse streuen. Den Fisch-Auflauf im vorgeheizten Backofen bei 240 Grad etwa 5 Minuten überbacken.
Dazu servieren Sie frisches Stangenweißbrot.
Hier einige Tipps, die Ihnen das Grillen von Fischsteaks oder -koteletts erleichtern: Den vorbereiteten Fisch einölen, durchziehen lassen und nochmals ölen. Den Fisch direkt auf den heißen Rost legen. Während des Grillens ständig wenden, denn sonst wird der Fisch trocken. Anmerkung
Zu diesem Fischgericht schmeckt eine scharfe Paprikasoße ausgezeichnet. Sie bereiten diese Soße aus 60 g gewürfeltem Speck, 40 g gehackter Zwiebel und 1 grünen, in Streifen geschnittenen Paprikaschote, die sie 5 Minuten in 2 EL Öl glasig dünsten. 30 g Mehl darüberstreuen und 4 Minuten unter Rühren goldgelb werden lassen. 1 EL Tomatenmark, 1 TL Paprika rosenscharf dazugeben.
3/8 l heiße Brühe angießen, 7 Minuten kochen lassen. Durch ein Sieb streichen. Die Soße in einem Topf aufkochen, 1/8 l Sahne unterrühren, mit Salz und Tabascosoße abschmecken. Zutaten
4 Seelachs-Filets a 180 g
Saft von 1 Zitrone
Salz
40 g Mehl
80 g Bratfett
40 g durchwachsener Speck
1 rote Paprikaschote
100 g Zwiebeln
60 g Emmentaler Käse

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Info 18.01.2018 05:10
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