911 Der dem Stamme der Franken zugehörige Herzog Konrad wird deutscher König (bis 918).
919 Die Sachsen und Franken wählen den Sachsenherzog Heinrich I. zum König (bis 936).
924 Die Ungarn verzichten auf Einfälle ins Reich, nachdem ihnen von Heinrich I. Tribute gezahlt werden.
933 Heinrich I. besiegt die Ungarn an der Unstrut.
936 Otto I. der Große wird deutscher König (bis 973).
955 Auf dem Lechfeld erringt Otto der Große den endgültigen Sieg über die Ungarn.
968 Das Erzbistum Magdeburg wird zum Mittelpunkt der deutschen Ostsiedlung bestimmt.
973 Otto II. wird zum deutschen König gewählt (bis 983).
983 Die Slawen fallen ins Reich ein und Otto III. wird deutscher König (bis 1002).
1002 Heinrich II. wird zum deutschen König gewählt.
1024 Mit der Wahl Konrads II. erlangen die Salier die Herrschaft im Reich.
1039 Heinrich III. wird zum deutschen König gewählt (bis 1056).
1056 Heinrich IV. wird deutscher König (bis 1106).
1075 Papst Gregor VII. eröffnet den Kampf zwischen Papst und Kaiser - den sog. Investiturstreit -, indem er die Priesterehe verbietet und sich gegen die Einsetzung Geistlicher durch weltliche Gewalten wendet.
1076 Der Kaiser wird durch den Papst abgesetzt, nachdem er ihn aus der Kirche verbannt hat.
1077 Heinrich IV. wird wieder vom Kirchenbann freigesprochen. Trotzdem ernennen die deutschen Fürsten einen Gegenkönig, womit sie das Zeitalter der Gegenkönige und Gegenpäpste einleiten.
1084 Heinrich IV. wird in Rom vom Papst gekrönt, wird dann aber von den Normannen vertrieben.
1093 Konrad, der Sohn Heinrichs IV., wechselt zur päpstlichen Seite hinüber.
1095 Papst Urban II. ruft zum Kreuzzug auf.
1099 Die Kreuzfahrer erobern Jerusalem.
1104 Heinrich V. - der zweite Sohn Heinrichs IV. - stellt sich gegen seinen Vater und nötigt diesen zur Abdankung.
1106 Die deutschen Fürsten wählen Heinrich V. zum König (bis 1125).
1111 Heinrich V. und der Papst regeln die Investitur vertraglich.
1122 Der Investiturstreit für Deutschland und Italien wird beigelegt (Wormser Konkordat).
1125 Lothar, der Herzog von Sachsen, setzt sich gegen einen Gegenkönig aus dem
Geschlechte der Staufer durch und wird zum deutschen König gewählt (bis 1137).
1133 Lothar III. wird in Rom zum Kaiser gekrönt.
1138 Auf Wirken des Papstes hin wird Konrad von Staufen zum König gewählt (bis 1152).
1147 Ein zweiter Kreuzzug (über Byzanz und Kleinasien) unter der Führung von Konrad III. und König Ludwig VII. schlägt fehl.
1148 Konrad III. zieht sich aus dem zum Scheitern verurteilten Kreuzzug zurück.
1152 Friedrich I. Barbarossa wird zum König gewählt (bis 1190).
1153 Friedrich I. und der Papst wenden sich vertraglich gegen Rom und die Normannen.
1155 Wie bereits 1153 vereinbart wird Friedrich I. von Hadrian IV. zum Kaiser gekrönt. Allerdings wird Hadrian IV. kurz darauf vertragsbrüchig und verbündet sich mit den Normannen.
1158 Auf den Feldern von Roncaglia während des zweiten Zugs Friedrichs I. nach Italien wird das kaiserliche Recht in Italien umrissen.
1159 Zwei Päpste werden gewählt. Mit Unterstützung der Normannen gelingt es Alexander 1165 diesen Platz zu behaupten.
1162 Ein Krieg gegen Mailand unter Friedrich I. zieht dessen Nivellierung nach sich.
1178 Friedrich I. eröffnet den Kampf gegen Heinrich den Löwen.
1190 Kaiser Friedrich I. stirbt. Kaiser Heinrich VI. - der Sohn Friedrich Barbarossas, übernimmt daraufhin die Regierung Deutschlands (bis 1197).
1191 Heinrich VI. wird in Rom zum Kaiser gekrönt.
1192 Auf der Rückkehr vom Kreuzzug gerät König Richard Löwenherz von England in die Gefangenschaft von Kaiser Heinrich VI. Seine Freilassung erfolgt nur gegen ein sehr hohes Lösegeld.
1194 Heinrich VI. unterwirft Sizilien.
1196 Heinrich VI. plant, das Römische Reich und Deutschland zu einem Erb reich zu machen,
scheitert aber an diesem Vorhaben.
1198 Von den Staufern und Welfen werden Gegenkönige aufgestellt. Der vierjährige Sohn von Kaiser Heinrich wird unter Vormundschaft des Papstes Innozenz III. zum König des Normannenreiches gewählt.
Kategorie: Deutsche Chronik Nach oben