Deutsche Reich im Hochmittelalter – Chronik -1201 bis 1268

1201 Die Stadt Riga wird gegründet.

1202 Beginn des vierten Kreuzzuges. 1204 findet er sein Ende mit der Eroberung Konstantinopels.

1208 Nachdem der König der staufischen Partei immer mehr Anhänger in Deutschland gewinnt, wird er aufgrund einer Privatfehde von Otto von Wittelsbach ermordet.

1209 Bis 1229 wird ein blutiger Kreuzzug gegen die Albigenser (Ketzergemeinschaft in Südfrankreich) geführt. In Rom wird Otto IV. als Kandidat der welfischen Partei von Innozenz III. zum Kaiser gekrönt.

1210 Durch Kaiser Otto IV. wird der Kampf um Sizilien eröffnet. Er wird daraufhin vom Papst gebannt. Franziskus von Assisi gründet eine Bruderschaft, die später unter dem Namen der Franziskaner berühmt wird.

1212 Friedrich II. von Sizilien wird von einer Fürstenpartei zum Gegenkönig gewählt (bis 1250). In Frankfurt wird der "Pfaffenkönig" Friedrich II. von Sizilien gewählt und in Mainz erfolgt seine Krönung.

1214 König Philipp II. von Frankreich erlangt in der Schlacht bei Bouvines einen Sieg über König Johann von England und Kaiser Otto IV. Friedrich II. triumphiert damit über Otto IV.

1215 Das Recht der katholischen Kirche wird über das vierte Laterankonzil neu formuliert.

1220 Friedrich II. wird in Rom zum Kaiser gekrönt. Seinen Sohn Heinrich setzt er als Statthalter für Deutschland ein. Damit scheidet er praktisch aus der Regierung Deutschlands aus.

1226 Dem Deutschen Orden wird von Kaiser Friedrich II. der Auftrag erteilt, das Land der heidnischen Preußen (Pruzzen) zu erobern und zu missionieren.

1227 König Waldemar von Dänemark wird bei Bornhöved von den deutschen Fürsten besiegt.

1228 Kaiser Friedrich II., mit dem päpstlichen Bann belegt, führt einen Kreuzzug nach Jerusalem an und krönt sich dort selbst mit der Krone des Königreichs Jerusalem.

1233 Unter Konrad von Marburg erlangt die Ketzerverfolgung einen Höhepunkt.

1235 Kaiser Friedrich II. kehrt aus Italien nach Deutschland zurück und wirft dort einen Aufstand seines Sohnes Heinrich nieder. Das erste Reichsgesetz in deutscher Sprache - der Mainzer Landfrieden - wird verkündet.

1241 Herzog Heinrich II. von Schlesien fällt im Kampf gegen die Mongolen.

1246 Der Papst flüchtet in das Konzil zu Lyon. Dieses setzt den Kaiser ab. Als Gegenkönige werden der Landgraf von Thüringen, Heinrich Raspe, und ein Jahr später auch Graf Wilhelm von Holland ausgerufen.

1250 Nachdem Kaiser Friedrich II. in Süditalien stirbt, versucht sein Sohn Konrad IV. seine Herrschaft über Sizilien zu stärken (bis 1254).

1254 Der Rheinische Städtebund wird gegründet.

1268 Konradin, der Sohn König Konrads IV., wird auf Befehl Karls von Anjou in Neapel hingerichtet.
 
Kategorie: Deutsche Chronik Nach oben

MyBude © 2008/2012
All rights reserved, including the right of reproduction in whole or in part in any form.
Referat: 617 - Deutsche Reich im Hochmittelalter – Chronik -1201 bis 1268
Deutsche | Reich | Hochmittelalter | Chronik | 1201 | 1268 | Deutsche | Chronik
Hauptseite | Impressum | Haftungsausschluss | Sitemap | Wikipedia | Google | BMBF