Dreißigjährige Krieg – Deutsche Chronik – 1618 bis 1648

1618 Ein Aufstand in Böhmen (Fenstersturz zu Prag) hat den Dreißigjährigen Krieg zur Folge.

1619 Ferdinand II. wird nach dem Tod von Matthias zum Kaiser gewählt. Ferdinand, dem König von Böhmen, wird durch die böhmischen Stände der Gehorsam verweigert. Der Calvinist Friedrich V. von der Pfalz wird zum König von Böhmen (der "Winterkönig") gewählt.

1620 Mit der tatkräftigen Unterstützung von Herzog Maximilian von Bayern siegt Ferdinand in der Schlacht am Weißen Berge bei Prag über den Kurfürsten von der Pfalz.

1621 Die Spanier fallen in die Pfalz ein.

1623 Unter Tilly verfolgt das Heer der Liga kleinere norddeutsche Fürsten - Anhänger des Winterkönigs - und dringt so nach Norddeutschland vor. Ächtung des Kurfürsten von der Pfalz und Übertragung seiner Kurwürde auf den Herzog Maximilian von Bayern.

1625 Der mit Holland und England verbündete Christian IV. von Dänemark übernimmt die Führung des niedersächsischen Kreises der deutschen Protestanten. Als Condottiere stellt Wallenstein ein kaiserliches Heer auf.

1626 Tilly erringt bei Lutter am Barenberge über Christian IV. von Dänemark einen Sieg und Wallenstein an der Dessauer Elbbrücke über Ernst von Mansfeld.

1627 Wallenstein erobert Mecklenburg und Pommern.

1628 Vergebliche Belagerung Stralsunds durch Wallenstein.

1629 Edikt über die Restitution der säkularisierten geistlichen Besitzungen (seit 1552) und Friede zu Lübeck.

1630 Die Kurfürsten fühlen sich von der immer stärker werdenden Kaisermacht bedroht und erzwingen auf dem Kurfürstentag zu Regensburg die Entlassung Wallensteins. Besetzung Pommerns durch König Gustav Adolf von Schweden.

1631 Unter der Führung des Kardinals Richelieu schließt Frankreich einen Subsidien Vertrag mit Schweden.

1632 In der Schlacht bei Lützen siegt und fällt Gustav Adolf.

1633 Verständigung der süddeutschen Protestanten mit Frankreich und Schweden in Heilbronn.

1634 Da Wallenstein verdächtigt wird, cäsarische Ziele zu verfolgen, befiehlt der Kaiser dessen Ergreifung. Er wird daraufhin in Eger ermordet.

1635 Einige protestantische Stände, v.a. die des Kurfürsten von Sachsen, schließen Frieden mit dem Kaiser zu Prag. Wegen der drohenden Verständigung zwischen den deutschen Fürsten und dem Kaiser greift Frankreich offen in den Krieg ein.

1637 Ferdinand III. wird zum deutschen Kaiser gewählt.

1638 Im Auftrag der Franzosen erobert Bernhard von Weimar Breisach und das Elsass.

1640 Der "Große Kurfürst" Friedrich Wilhelm kommt in Brandenburg an die Regierung.

1648 Die Territorialgewalten erlangen aufgrund des Westfälischen Friedens endgültig den Sieg über das Reich.
 
Kategorie: Deutsche Chronik Nach oben

MyBude © 2008/2012
All rights reserved, including the right of reproduction in whole or in part in any form.
Referat: 629 - Dreißigjährige Krieg – Deutsche Chronik – 1618 bis 1648
Dreißigjährige | Krieg | Deutsche | Chronik | 1618 | 1648 | Deutsche | Chronik
Hauptseite | Impressum | Haftungsausschluss | Sitemap | Wikipedia | Google | BMBF